Dies ist die Online-Edition eurer Schülerzeitung

Die Demonstrationen
im Hambacher Forst
27.05.2020

Seit den 1970er Jahren rodet der Energieversorger RWE (Rhein-Westfälisches-Elektrizitätswerk) den Wald für die Erweiterung des Hambacher Braunkohle Tagebaus.

Der Hambacher Forst, auch Hambacher Wald genannt, hat heute weniger als eine Fläche von 500ha und besteht aus folgenden drei Teil flächen: heutiger Lindenberger Wald zwischen Stetternich und Hambach am Rande der Sophienhöhe, der Merzenicher Erbwald südlich der alten A 4, Reste des Blatzheimer Erbwaldes und der Probstei bei Buir. Früher, vor dem Beginn der Rodung im zehnten Jahrhunderts, hatte der Wald noch eine Fläche von 4100 Hektar. Er liegt in Nordrhein-Westfalen, zwischen Köln und Aachen. Genauer gesagt liegt der Großteil des verbliebenden Hambacher Forstes in der Stadt Kerpen.

Auf dem Bild (oben) seht ihr ein paar Hütten die ca. 30-50 Meter über dem Waldboden errichtet wurden. Die Bäume wurden so zurechtgesägt, dass man darauf Holzhütten bauen kann. Die Leute die die Hütten gebaut haben, haben die Hütten so mit Wackelbrücken verbunden haben, sodass, wenn man einen Baum, der durch eine Wackelbrücke mit anderen Bäumen verbunden ist, fällen möchte, dass sie alle anderen Bäume die auch mit Wackelbrücken verbunden sind gleich mit fällen würden. Also wenn man einen Baum fällen möchte fallen alle anderen mit um, und alle Leute, die sich in den Baumhäusern aufhalten, würden in die Tiefe stürzen und sterben. Und man möchte nicht, dass irgendjemand Schaden nimmt.

Die Demonstrierenden wollen ja nicht aus den Baumhäusern raus, also muss man manchmal einen Kran dorthin schicken, um sie aus den Hütten zu holen. Wenn sie nicht von Polizeibeamten aus den Wald gezogen werden wollten, setzten sie sich auf den Waldboden, und wurden dann aus dem Wald getragen.

Aktivisten wie Polizisten begeben sich dort in Lebensgefahr um für ihre Sache einzutreten. Obwohl die Polizisten dort nur ihren Job machen. Ob es private Überzeugung ist, weiß man nicht. Ein Polizist hat deshalb seinen Job gewechselt.

An einem Tag gaben die Bretter einer Hängebrücke unter den Füßen eines Journalisten nach, als er von einem Baumhaus zum nächsten unterwegs war, und er stürzte aus etwa 15 Metern in die Tiefe. Notärzte versorgten ihn vor Ort. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen und starb wenig später an seinen schweren Verletzungen. Der junge Mann hatte das Leben der Aktivisten in dem Waldgebiet dokumentiert. Zum Zeitpunkt des Absturzes waren keine anderen Personen in unmittelbarer Nähe des Mannes, wie die Polizei und die Aktivisten übereinstimmend berichteten.

Fünf Tage, nachdem das letzte Baumhaus abgerissen war und nach dem tödlichen Sturz des  Journalisten, hat der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul ein freiwilliges Ende der Waldbesetzung angemahnt.

Nele Albuschkat,7F

 

 

Corona-Langeweile?
Nicht mit diesen Praxis Tipps!
20.05.2020

Zwar werden immer mehr Coronamaßnahmen gelockert, doch ein abwechslungsreicher Alltag neben Homeschooling und Co. ist noch immer nicht in Sicht. Was soll man also tun, wenn man mit den verschiedenen Wochenplänen fertig ist und sich nicht mal eben mit Freunden in der Stadt treffen kann? Wir verraten Euch praktische Tipps gegen die aufkommende Langeweile - Nachmachen absolut erwünscht!

  • Probiere neue Rezepte aus: Versuche doch mal Reis mit Chili, Lasagne oder auch Ratatouille mit Nudeln zu kochen. Oder wie wäre es mal Brot zu backen, Macarons, Vanille Gugelhupf oder Linzer Torte mit Himbeeren? Alternativ kannst du auch selbst kreativ werden und eigene Rezepte entwickeln. Also ran an den Herd und/oder den Mixer!
  • Werde dein eigener Barkeeper und mixe Cocktails aus verschiedenen Säften.
  • Räume dein Zimmer auf und miste Sachen aus, die du nicht mehr brauchst. Verschenke oder verkaufe Sachen, die noch in einem guten Zustand sind. So bringst du nicht nur Ordnung in dein Zimmer, sondern kannst auch dein Taschengeld aufbessern. Anschließend hast du auch wieder mehr Überblick und kannst dein Zimmer ganz neu gestalten und dekorieren.
  • Du hast Spaß an verschiedenen Challenges? Denke dir eine eigene Challenge aus und nominiere Freunde, um deine Idee mit vielen zu teilen. Wie viele Leute kannst du erreichen?
  • Genieße das schöne Wetter und die Natur. Fahre zum Beispiel Fahrrad, gehe spazieren oder entspanne einfach an einem schönen Platz deiner Wahl. Gerne auch mit dem nächsten Tipp...
  • Lies ein spannendes Buch. Wenn du keins zu Hause hast, musst du zum Ausleihen noch nicht einmal vor die Tür, sondern kannst dies ganz bequem von zu Hause per Online Ausleihe machen (https://open.mainz.de/).
  • Mache deinen Freunden eine Freude und verschicke kleine Päckchen an sie. Jeder freut sich über einen Gruß. Entweder kannst du es per Post schicken oder die Gelegenheit für einen Spaziergang nutzen und das Päckchen direkt bei ihnen zu Hause abliefern.
  • Werde kreativ! Male, bastle oder gestalte gemeinsam mit deinen Freunden eine Fotocollage. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Falls du Ideen und Anregungen brauchst, suche auf Seiten wie Pinterest und Co.

 

Fighting Corona
14.05.2020

 

Ein Comic von Dalia Al Salim

 

Unser Leben in der Corona-Krise – Aufruf für Beiträge für eine Schulausstellung
06.05.2020

Liebe Leserinnen und Leser!

Corona- das Wort hören wir momentan überall und es hat massive Auswirkungen auf unsere Leben. Homescooling, Distanzregeln, Kontaktverbote – all dies krempelt unseren Alltag gerade völlig um. Für uns alle ist die Situation neu und bringt einige Herausforderungen, aber auch Neuerungen.

Viele Geschichtswissenschaftler versuchen gerade, unser momentanes Leben mit Corona zu dokumentieren und für die Nachwelt festzuhalten. So haben Wissenschaftler der Universitäten Gießen, Bochum und Hamburg das „Corona-Archiv“ aufgebaut, um ein digitales Gedächtnis über die Pandemie zu erstellen. Beitragen dazu kann jeder, indem er einfach Fotos, persönliche Erinnerungen und Videos aus dem Alltag hochlädt. Die Körbe Stiftung veranstaltet aktuell dazu passend den Geschichtswettbewerb „Geschichte für morgen. Unser Alltag in der Corona-Krise“, bei dem Jugendliche wie ihr Beiträge einsenden könnt. Diese Beiträge werden alle in das Corona-Archiv übernommen und die zehn besten bekommen einen Gewinn.

Auch wir an der IGS Mainz-Bretzenheim möchten mit euch unser aktuelles Leben festhalten. Zwar erleben wir alle alleine, aber doch miteinander die gleichen Dinge. So möchten wir uns, wenn alles wieder hoffentlich normal ist, an die besondere Situation im Rahmen einer kleinen Ausstellung erinnern.

Daher seid ihr gefragt! Schickt uns eure Eindrücke aus dem Alltag in der Corona-Krise! Was beschäftigt euch im Alltag? Wie erlebt ihr diese komische Lage? Was beeindruckt euch? Was funktioniert vielleicht auch super gut? Sowohl negative als auch positive Aspekte sind willkommen!

Beiträge können in geschriebener Form, als Audiodatei, Video oder Foto erfolgen!

Die folgende Liste soll euch zeigen, was alles möglich ist:

  • Beiträge zu Gefühlen, Gedanken, Sorgen und Problemen zu z.B. Homescooling, Alltagsleben, Familie, etc.
  • Rezepte z.B. für die gehamsterten Nudeln, Tipps gegen Langeweile, Berichte über Wohnzimmerkonzerte eurer Lieblingsmusiker, Empfehlungen für Serien/ Filme, komische Situationen, etc.
  • Fotos oder Zeichnungen, welche typische Situationen gerade zeigen (z.B. die Einkaufsschlange vor Geschäften, tolle Masken, etc.)
  • und wenn alles wieder normal ist, auch gerne Gegenstände wie z.B. selbstgenähte Masken
  • und vieles mehr!

Dabei ist wichtig, dass ihr euch nicht in gefährliche Situationen begibt! Euer Alltag bietet genügend Möglichkeiten, bitte haltet die Sicherheitsvorgaben unbedingt ein!

Eure Beiträge könnt ihr einfach in den folgenden Upload-Ordner der Schulbox hochladen.

Der Link hierfür lautet: https://schulbox.bildung-rp.de/index.php/s/SFQiGkCLRMfzqNo

Damit wir aber wissen, von wem der Beitrag ist, benennt ihn bitte vorher mit eurem Namen, so können wir euch auch in der Ausstellung erwähnen! :)

Wir freuen uns auf eure Beiträge über die aktuelle Situation! Hoffentlich können wir bald uns gemeinsam an diese Zeit erinnern und vielleicht über die eine oder andere Sache schmunzeln.

Bleibt schön gesund!

Von Frau Mößmer für das Team eurer Schülerzeitung

 

 

Glückskekse selbst gemacht!
29.04.2020

Die momentane Situation ist verrückt und belastet uns doch alle irgendwie. Wie wäre es da mit ein bisschen Glück? Unsere Glückskekse kannst du ganz leicht nachbacken und an deine Freunde und Familie verteilen – die freuen sich bestimmt sehr!

Wenn du Lust hast Glückskekse zu backen, musst du dir diese Dinge besorgen:

  • 70g Mehl
  • 2 EL Milch
  • 100g Puderzucker
  • 2 Eier (Eiweiß)
  • 2 Messerspitzen Salz
  • Backpapier
  • buntes Papier und einen schönen Stift besorgen.                                    

Zuerst geht es an den Inhalt der Kekse, indem du Botschaften aus dem bunten Papier anfertigst. Notiere dazu Sprüche mit einem Stift auf schönes Papier oder male lustige Figuren, Comics etc. – umso kreativer du bist, desto besser. Dann schlägst du das Eiweiß mit einem Handrührgerät schaumig auf und rührst anschließend Mehl, Puderzucker und Milch unter. Jetzt schmeckst du den Teig mit etwas Salz ab und lässt ihn für 10 Minuten quellen. Heize in der Zwischenzeit den Backofen vor (200 Grad, Umluft 175 Grad). Wenn der Teig genügend geruht hat, legst du Backpapier auf dein Blech und verstreichst 1TL Teig als ungefähr 8cm großen Kreis darauf. Das wiederholst du, bis dein Blech voll ist. Vorsichtig schiebst du das Blech mit dem Teig in den vorgeheizten Ofen und backst die Plätzchen für 4-5 Minuten, bis die Ränder gold-gelb sind. Danach nimmst du die heißen Plätzchen sofort mit einem Schieber vom Blech. Dann legst du jeweils eine Botschaft in die Mitte der warmen Plätzchen. Diese klappst du vorsichtig zusammen und ziehst die Ecken so zueinander, dass die Kekse ungefähr wie Pacmans aussehen. Zuletzt kannst du deine Glückskekse zum Abkühlen in kleine Schalen legen, damit sie ihre spezielle Form behalten.

Guten Appetit und viel Spaβ beim Nachbacken. JJJ

 

Spruchvorschläge:  

  • Wenn die Pflicht ruft, dann ruf zurȕck.
  • Eine Extraportion Glȕck fȕr dich.
  • Sei glücklich - nicht perfekt.
  • Die einzige Diät, die wirkt, ist essen.
  • Sorry! Das ist ein Scherzkeks, kein Glȕckskeks.
  • Du wirst Glȕck haben- IrgendwannJ!
  • WARNUNG: Dieser Keks kann Spuren von Glück enthalten!
  • Du hast das allerschönste Lächeln, der Spinat stört kein bisschen.
  • Wer das liest, hat gerade eine Glückskeks gegessen.
  • Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.

 

Sprüche für Glückskekse in der Corona-Version:

  • „Am Ende wird alles gut werden und wenn noch nicht alles gut ist, dann ist es noch nicht am Ende.“ (Oscar Wilde)
  • Wer aus seiner gewohnten Bahn geworfen wird, meint manchmal, dass alles verloren ist. Doch in Wirklichkeit fängt nur etwas Neues an. (Gisela Rieger)
  • Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. (Luise Rinser)
  • Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. (Bertolt Brecht)
  • Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter. (Ludwig Thoma)
  • Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln. (Dalai Lama)
  • Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Johann Wolfgang von Goethe)
  • Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. (Demokrit)
  • Nichts tarnt sich so geschickt als Schwierigkeit wie eine Chance. (Karl Heinz Karius)

Dalia Al Salim, 6e

Bildquelle: https://eatsmarter.de/rezepte/glueckskekse-6

Vollkommen ungewohnt –
Wie man trotz Homeoffice
produktiv arbeitet
22.04.2020

Die momentane Zeit stellt uns wohl alle vor noch nie dagewesene Herausforderungen.
SchülerInnen müssen lernen, wie man sich den Unterrichtsstoff alleine beibringen kann und wie man ein bisschen Struktur in den schon fast ferienartigen Alltag bekommt.

Eltern müssen sich mit mathematischen Fragen auseinandersetzen, die sie vielleicht selbst mal in der Schule beantworten mussten, die sie aber schon damals nicht verstanden haben.
LehrerInnen müssen sich neue Lernmethoden ausdenken, ihren Unterricht umstrukturieren und bestimmt häufiger auch mal ihre SchülernInnen daran erinnern, die Aufgaben zu bearbeiten.

Viele Bildungseinrichtungen haben Schreiben herausgegeben, in denen sie Vorschläge machen, wie man das Homeschooling verbessern und das Lernverhalten trainieren kann. Aber was tun ohne die nötigen Materialien, Geräte und vielleicht sogar ohne jemanden, der einem auch mal was erklären kann, wenn man nicht mehr weiterkommt? Wie soll man überhaupt die Motivation behalten? Es stellt sich vor allem die Frage, ob SchülerInnen benachteiligt bzw. bevorzugt werden. Denn wie gesagt: nicht bei allen sind die Voraussetzungen gleich. Wir an unsere Schule haben noch das Glück, dass wir seit Anfang des Jahres das IGS Portal als App haben. Dieser wirklich gute Kommunikationsweg ist nicht an allen Schulen gegeben.

Fünf Wochen sind vergangen, seitdem wir das letzte Mal in der Schule waren. Inzwischen hat sich zumindest bei den meisten von uns das Lernen und Arbeiten zuhause eingependelt. Zwar ist es schwer, allgemeine Tipps zu geben, denn jeder von uns lernt und arbeitet anders, aber ein paar Dinge, die beim Homeschooling helfen können (zumindest haben sie mir geholfen), möchte ich euch nun an die Hand geben.

1.     Strukturiere deinen Alltag / schaffe dir eine Routine

Stell dir deinen Wecker! Vielleicht nicht so früh, wie wenn du in die Schule gehst, aber den Tag immer um eine bestimmte Uhrzeit zu beginnen, hilft sehr. Nicht umsonst sagt man, dass der Morgen die produktivste Zeit des Tages ist. Auch wenn du ein absoluter Morgenmuffel bist – wenn du den Tag erst um 14:00 Uhr startest, bringt dich das auf Dauer nicht weiter.

2.     Setze dir feste Termine

Wann musst du bearbeitete Aufgaben abgegeben? Musst du in dem Fach XY überhaupt etwas abgeben oder sind die Arbeitsergebnisse erst nach den „Corona-Ferien“ fällig?

Wenn dir deine LehrerInnen keinen festen Termin geben, weil sie sagen „Gebt mir das, wenn wir uns wiedersehen“, dann mach dir deine Termine einfach selbst. Sonst sitzt du am Ende der Homeschooling-Zeit da und musst alles noch nachholen.

3.     Lass dich nicht ablenken

Ich weiß es ist verdammt schwer, aber das, was die meisten von uns am meisten ablenkt, ist unser Handy.

Also: Leg es zur Seite, mach es aus, gib es jemanden aus deiner Familie. Nur wenn du diszipliniert genug bist, kannst du es auch zum Arbeiten benutzen.

4.     Mach Pausen

Du kannst nicht den ganzen Tag durcharbeiten! Nicht umsonst haben wir in der Schule auch immer nur 45 Minuten Unterricht und dann Pause.

Halte dich an diese Regelung und arbeite immer 45 Minuten produktiv. Dann machst du 5 -15 Minuten Pause: mach mal was anderes, öffne das Fenster und bewege dich ein bisschen. Wenn du es nicht schaffst, dich daran zu halten, indem du einfach auf die Uhr schaust, stell dir einfach den Timer in deinem Handy.

Ich weiß: Jeder von uns lernt anders, jeder mit mehr oder weniger Motivation und jeder hat andere Voraussetzungen. Aber eins haben wir alle gemeinsam: irgendwann wird unsere IGS wieder öffnen, irgendwann müssen oder dürfen wir wieder in die Schule.
Das dauert vielleicht noch ein bisschen und keiner kann genau sagen wann, aber wer immer ein bisschen was von seinen Aufgaben erledigt, hat es auf jeden Fall leichter, als der, der am Ende noch alles machen muss.

Eva-Marie Strack 10e