IGS Mainz-Bretzenheim

Kursfahrt des WPF Ökologie: Gut Hohenberg

Der Kurs Ökologie der achten Klasse fuhr vom Montag, den 13. Februar bis Donnerstag, den 16. Februar auf Kursfahrt in die Südpfalz auf das Gut Hohenberg. Wir hatten sonniges und warmes Wetter .

Wir schleppen und stapeln denn, das Gut wird nur mit Holz beheizt.



Wir kamen gegen 11:00 Uhr an und starteten erst mal mit einer Kennenlernrunde mit den Betreuern (Celina, Johannes, Samuel,…). Danach gab es leckeres Mittagessen, von den Betreuern zubereitet. Nach dem Essen haben wir uns auf die Zimmer verteilt und schauten uns um. Wir hatten eine offene Küche, in der wir selber kochten. Es gab einen riesigen Hof mit sehr vielen Tieren. Am liebsten hatten wir die Katzen, da sie sehr zutraulich waren und wir sie streicheln konnten. Nachdem wir uns umgeschaut hatten, begannen wir mit dem Nachmittagsprogramm und teilten uns in Gruppen auf. Es gab 4 Gruppen: Die Koch-, Back-, Tier-, und Hof- & Feldgruppe. Am Abend gab es immer Brot mit verschiedenen Aufstrichen in der Küche. Nach der Abendrunde, mit der ganzen Klasse, war um 22:00 Uhr Bettruhe.
Um 8:00 Uhr machte die Kochgruppe jeden Tag für alle Frühstück. Es gab unter anderem auch leckeren Kakao. Von 9:00 – 11:00 Uhr fand das Vormittagsprogramm statt. Wir hatten uns in die Gruppen eingeteilt, die jeden Tag das Thema wechselten, so dass jeder einmal alles anschauen durfte. Danach gab es eine Pause und bis zum Mittagessen konnten wir uns frei beschäftigen. Zu Mittag gab es immer von der Kochgruppe zubereitetes Essen. Um 14:00 Uhr startete das Nachmittagsprogramm, z.B eine Eselwanderung. Am letzten Abend machten wir alle zusammen ein großes Lagerfeuer, mit gebratenen Kartoffeln und selbstgemachten Kräuterfrischkäse. Wir packten und gingen um 16:00 Uhr los zum Bahnhof. Einer der Betreuer nahm unsere Koffer mit dem Auto mit, wie auf dem Hinweg, während wir zu Fuß gingen.
Uns gefiel am besten das Lagerfeuer und die Eselwanderung. Die Tiergruppe hat den meisten am besten gefallen, dicht gefolgt von der Kochgruppe. Insgesamt war die Reise sehr abenteuerlich und hat uns allen sehr gefallen. Wir haben sehr viel gelernt und es wurde so gut wie nie langweilig.
Wir hoffen, dass wir irgendwann noch einmal so eine großartige Kursfahrt erleben dürfen.

In der Backstube

Zuerst haben wir darüber gesprochen, was wir zuhause schon über das Backen gelernt haben. Zunächst erklärte uns Johannes, der das Projekt in der Backstube mit uns durchführte, die Grundlagen des Backens und was man beachten muss. Nachdem wir die Grundlagen wussten, mussten wir aus den Dinkelkörnern die Mutterkörner raussuchen da diese giftig sind und mahlten den Dinkel in einer Handmühle. Als wir mit dem Mahlen zu Mehl fertig waren mussten wir die restlichen Zutaten hinzugeben und nun kneten. Bevor das Brot in den Ofen kommt, muss es noch in einer geschlossenen Truhe mit einer Wärmflasche ruhen, damit die Hefe aufgehen kann. Johannes brachte uns gegen Nachmittag das fertiggebackene Brot rüber. Aber es wurde nicht nur Brot gebacken, sondern auch Waffeln und Kuchen, die uns auch als Nachtisch zur Verfügung standen.
Die Stimmung beim Backen war eigentlich immer gut und interressant. Im Großen und ganzen hat alles Spaß gemacht!

Hof und Feld

Das Projekt Hof und Feld wir von Samuel geleitet, der ein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) auf dem Hof vorbringt. Der ganze Hof wurde mit Holz geheizt um genug Holz für den Winter zu haben, also mussten wir das gehackte Holz stapeln, sodass es zwei Jahre lang trocknen kann. Nach zwei Jahren wird das Holz untergestellt um es zu verbrennen, damit man warmes Wasser hat und die Heizung funktioniert. Das Holz wird mit Schubkarren in den Heizkeller runter gebracht und dort wir es nochmal gelagert bis es verbrannt wird. Am vorletzten Tag haben wir dann auch mal selber Holz gehackt. Eine andere Gruppe hat das Gestrüpp um junge Apfelbäume entfernt, damit die Wurzeln der Bäume genug Wasser aufnehmen zu können.

Kochen

Auf der Ökofahrt musste man auch kochen. Die „Zutaten“ wurden alle dort angebaut, und waren natürlich alle „bio“. Das Essen war regional und saisonal, was bedeutet, dass das Essen aus der Umgebung kommt und in dieser Jahreszeit in Deutschland wächst.

An jedem Tag gab es was anderes zum Mittagessen:
Am Montag: Nudelauflauf
Am Dienstag: Eier mit Bratkartoffeln
Am Mittwoch: Hühnersuppe
Am Donnerstag: Pellkartoffeln mit Kräuterquark

Alle Gerichte wurden von uns Schülern (mit der Hilfe der Mitarbeiter) zubereitet. Das Essen war sehr lecker. Es gab auch einen Nachtisch, der häufig von der Back-Gruppe zubereitet wurde. Zum Abendessen und zum Frühstück gab es immer Brot. Ein paar der Schüler haben selber Butter gemacht.

Die Gruppe die das Essen gekocht hat, musste auch den Tisch decken und das Geschirr wieder einräumen.

Tier-Gruppe

Auf dem Hof gab es viele verschiedene Tiere. Es gab:
* Hühner (Lady Gaga, Legolas, …)
* Katzen (Mira, Mikesch, Leo)
* Ziegen
* Schafe
* Esel (Pedro, Alex)
* Kühe (Doris, Helia)
* Pferde (Gina, Popcorn)
* Bienenvölker

Morgens wurden die Hühner als erstes aus ihrem Stall gelassen. Anschließend wurden die Tiere mit Essen und Wasser versorgt. Danach haben wir den Stall der Ziegen mit Stroh ausgelegt. Wir haben auch eine halbstündige Pause gemacht, in der wir meistens mit den Tieren gespielt haben. Einige missglückten, bei dem Versuch eine Katze zu streicheln. Der Stall der Hühner, Esel, Pferde Schweine und Kühe wurden ausgemistet. Celina, die sich um die Tiere kümmert, hat manche sogar dazu gebracht in den Mist der Tiere zu gehen, um den Haufen gleichmäßig zu verteilen.

Jeden Tag gibt es frisch gebackenes Brot! Wir kochen unser Essen selbst. -  Alles regional und saisonal

Nach all der Arbeit ist es Zeit für eine Mittagspause.